Samba-Kutsche

 

gebaut von Michael Dultmeyer

 

Die Idee ist einfach: ein umweltfreundlicher Samba-Bus ist heute ein „Muss“.

 

Aus dem Revell-Samba-Bus werden die Front (Fahrerhaus) und die Heckpartie übernommen, der Bauch ist überflüssig.

 

Die Karosseriearbeiten mit dem Kürzen und Verspachteln der Daches, die abgeschnittenen Seitenteile und den Anpassungen im Heckbereich und an der Bodengruppe sind getätigt.

Schon mal provisorisch gesteckt sieht es so aus:

Nach den „Karosseriearbeiten“ folgt nun die Lackierung.

 

Die Einzelteile habe ich dazu auf Träger bzw. drehbarem Lackierteller der Fa. Tamiya fixiert, mit meiner Airbrushpistole in Weiß glänzend mehrfach in dünnen Schichten lackiert.

 

Da ich alle Teile entsprechend der Farbkarte von Revell lackierte, nur die Karosse in komplett weiß halten wollte, hier nun Bilder aller Karosserieteile von außen….

… und von innen.

 

 

Hier alle Teile der Vorderachse mit Achsrohr, Achsschenkeln, Spurstange sowie Felgenteite und Reifen.

Sie wird wie vorgesehen montiert, für die einachsige Samba-Kutsche wird die Lenkfunktion mechanisch blockiert.

Und zu guter Letzt wurden auch die Glasteile soweit nötig mit Revell AquaColor versehen.

Die Fenster erhielten eine „Gummidichtung“ mit 302, die beweglichen Fenster der Fahrertür eine Chromverzierung aus Silberfarbe, die Blinker und die Rücklichter hingegen wurden mit transparenter Revell-Farbe 730 gelb und 371 rot beidseitig bemalt, die Blinker zusätzlich mit Orange 30 hinterlegt. So wirken die Blinker- und Rücklichtgläser täuschend echt.

Nach den Lackierarbeiten folgt nun der Zusammenbau: Zunächst wurden alle Fenster mit Clear fix eingesetzt, …

… dann finden die Gepäckschutzleisten ihren Platz, wobei die hinteren Leisten der Eckfenster entsprechend gekürzt wurden.

Die Seitenteile werden an der Grundplatte verklebt. Natürlich benötigt auch eine Samba-Kutsche eine Fußbremse und eine Feststellbremse. Entsprechend wurden diese Teile mit verbaut.

Das Armaturenbrett wird mit den Decals versehen, die Vorderfront mit dem Armaturenbrett angefügt.

 

 

 

 

Hier die lackierte Samba-Kutsche schon mal gesteckt.

Da die Samba-Kutsche auf einer Grundplatte präsentiert werden soll, entsteht auf der Dioramaplatte eine Fütterungsszene. Umweltfreundlich naturbelassene Wege und eine Futterkrippe werden dargestellt. Hier eine Stellprobe:

 

Das ist der Ökokomposter mit ungeregeltem Verdauungsmotor!

Zum Abschluss der Bauarbeiten an der Samba-Kutsche wurden die Scheinwerfer und Lampen sowie die Achse montiert, ….

 

 

Auch die hintere Stoßstange fand ihren Platz.

 

 

Dann folgte die Montage der Scherbäume, hier aus Evergreen-Sheets gefertigt.

Damit das Pferd die Kutsche auch ziehen kann, wurde der Ortscheid aus einem Holzstück geschnitzt, mit Drahtösen versehen und an der vorderen Stoßstange befestigt.

Danach brauchten „nur noch“ das Geschirr für das Pferd (mit Kopfstück, Bauchgurt, Zugsträngen, Leinen, Blendkappen) versehen werden. Dazu verwendete ich selbstklebende Folie in Schwarz-matt, welche sich von der Optik und der Verarbeitung optimal als Pferdegeschirr verarbeiten ließen.

Auch die Dioramenplatte wurde dem Zweck der Fütterungsstelle entsprechend erstellt, Radspuren eingearbeitet, die Landschaft mit kargem Bewuchs von Gräsern, Moosen etc. versehen, Reste von Bäumen aufgeklebt.

Hier die fertige Samba-Kutsche mit Pferd auf der Dioramenplatte:

Auf dem letzten Foto ist auch gut zu erkennen, dass das Frontfenster auf der Fahrerseite ausgestellt ist. Es handelt sich um das so genannte „Safari- Fenster“ für Fahrten in heißen Gefilden. Bei der Samba-Kutsche muss ja der Kutscher mit den Leinen die Richtung vorgeben.

 

 

Besonderen Dank bei der Erschaffung der Samba-Kutsche gilt meiner lieben Frau Maike, die bei der Gestaltung des Geschirrs mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie kommt aus der Reiterei und hat auch einen Führerschein für Kutschen.